Blutegel

Die Blutegelbehandlung ist ein altes und bewährtes Verfahren bei schmerzhaften und entzündlichen Veränderungen. Auch Schwellungen werden in der Naturheilkunde mit Blutegeln therapiert. Auch unsere Patienten berichten von guten Ergebnissen bei der Blutegeltherapie in Moers. In unserer Praxis werden Blutegel gegen Arthrose und schmerzhafte Bewegungsstörungen der Gelenke eingesetzt. *

Medizinischer Blutegel Therapie Hirudo

Blutegel sind Süßwassertiere, die für den medizinischen Einsatz speziell gezüchtet werden. Ihre Anwendung ist streng geregelt und fällt in den Kompetenzbereich des Transfusionsgesetzes. Da die Tiere nur einmal eingesetzt werden, ist die Übertragung von Krankheiten von einem Mensch auf einen anderen durch die Anwendung von Blutegeln ausgeschlossen. Die Tiere werden an den zu behandelnden Regionen angesetzt und beißen sich dort fest. Die von ihnen abgegebenen Substanzen Hirudoid und Eglinose werden für die schmerzlindernde und abschwellende Wirkung verantwortlich gemacht. Besonders oberflächliche Veränderungen wie Fingerarthrosen, Sehnenentzündungen sowie Beschwerden im Knie-, Handgelenks-, Ellenbogen- und Sprunggelenksbereich eignen sich für die Behandlung mit Blutegeln. Von den Patienten wird die Therapie als schmerzfrei und angenehm empfunden.

Blutegeltherapie Kosten

Die Kosten der Blutegeltherapie sind nicht durch die Basisleistungen der gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt. Dennoch übernehmen auch gesetzliche Krankenkassen Kosten für naturheilkunkliche Behandlungen im Rahmen individueller Vereinbarungen. Ob Ihre Krankenkasse diese Möglichkeit anbietet, müssen Sie persönlich klären. Bezüglich der Kostenübernahme durch privaten Kostenträger und die Beihilfe haben unsere Patienten bisher von keinen Problemen berichtet. Die Kosten hängen vom Therapieaufwand ab. Sollten Sie diesbezüglich konkretere Auskünfte wünschen, so wenden Sie sich bitte unverbindlich an meine Praxismitarbeiterinnen.

* Anmerkung:
Für die Wirksamkeit der Behandlung liegen positive Behandlungs- und Erfahrungsberichte vor. Studien der Evidenzklasse I sind uns nicht bekannt.