Sehnenbehandlung

Tendonetz LogoAls Mitglied im Tendonetz (www.tendonetz.de) beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit der Behandlung von verletzten, gereizten und degenerativ veränderten Sehnen- und Bandstrukturen.
Sowohl Bänder wie auch Sehnen sind bindegewebige Strukturen, die durch ihren langsamen Stoffwechsel sehr empfindlich auf Fehl- und Überlastungen reagieren. Gleichzeitig benötigen sie extrem lange Regenerationszeiten. Hierdurch erfordert die Behandlung Geduld und die Gefahr wiederholter Beschwerden bei zu raschem Therapieabbruch oder weiterbestehender Fehlbelastung ist sehr groß.

Folgende Behandlungen werden vom Tendonetz empfohlen und kommen in unserer Praxis zum Einsatz:

  • erweiterte funktionelle Diagnostik
  • Medreflexx Einlagenversorgung
  • funktionelle Therapie und Trainingstherapie
  • Hyaluronsäuretherapie
  • transdermale Mikroapplikation
  • Stoßwellenbehandlung
  • Magnetfeldtherapie
  • Kinesio Taping

erweiterte funktionelle Diagnostik

Der Fuß kann mehr, als die Meisten von uns glauben. Er ist ein Greif- und Sinnesorgan. Die Impulse, die er beim Gehen aufnimmt, leitet er in das Rückenmark und beeinflusst maßgeblich die Koordination unseres Körpers.  Störungen dieses Regelkreislaufes können durch chronische Fehlbelastungen zu Überlastungen der Muskeln und Sehnen führen.

Zebris Ganganalyse

Zebris Ganganalyse © Praxisklinik Asberg


Medreflexx® Einlagenversorgung

Wichtig ist aber nicht nur die Muskelmasse, sondern auch die Qualität der Muskulatur und die Koordination der Bewegung. Ein besonderer Behandlungsschwerpunkte der Praxisklinik Asberg ist die Verbesserung der Koordination und Muskelkompetenz. Dieses Ziel erreichen wir unter anderem durch die Versorgung mit Medreflexx® Aktiveinlagen. 

Medreflexx Aktiveinlagen

Medreflexx Aktiveinlagen © Praxisklinik Asberg


funktionelle Therapie und Trainingstherapie

medizinische Trainingstherapie

medizinische Trainingstherapie © Praxisklinik Asberg

Ursache der Sehnenveränderung ist meist eine chronische Fehlbelastung. Bei dieser besteht die Gefahr einer Chronifizierung durch eine falsche Muskelbalance. Daher sollte die Muskulatur aktiv beübt und ein falsches Trainingsverhalten korrigiert werden.


Hyaluronsäuretherapie

Hyaluronsäure ist ein körpereigenes Protein, das in allen Bindegewebestrukturen zu finden ist. Es ermöglicht dem Gewebe, Wasser zu speichern und erhält dessen Elastizität. Im Alter verlieren wir zunehmend Hyaluronsäure. Das Gewebe wird spröde und brüchig. Da auch Sehnen aus kollagenem Gewebe – also Bindegewebe – bestehen, sind sie anfällig für diesen Prozess. Seit Jahren wird Hyaluronsäure zur Behandlung der Arthrose eingesetzt. Die positiven Erfahrungen haben dazu geführt, die Behandlung auch bei Störungen des Sehnengewebes einzusetzen.

Injektion Knie

Injektion Knie © Praxisklinik Asberg


transdermale Mikroapplikation -„Spritze ohne Nadel“

Die transdermale Mikroapplikation ist ein modernes, in der Schweiz entwickeltes Verfahren. Der Hersteller ermöglicht es, Medikamente lokal ohne Nadel und Hautverletzung in tiefe Gewebeschichten zu transportieren. Das Verfahren dient als schmerzfreier und schonender Wirkstoffträger. Daher wird es auch als „Spritze ohne Nadel“ bezeichnet. Das Medikament wird mit Hilfe eines Sauerstoffstrahles so fein vernebelt, dass es durch einen Trägerstoff in der Lage ist, die Haut zu durchdringen und tiefe Gewebeschichten zu erreichen.

Dermadrop TDA – Quelle Dermadrop


Stoßwellenbehandlung

Seit ca. 20 Jahren wird die Stoßwellentherapie in der Praxisklinik Asberg in der Behandlung von Sehnen- und Bindegewebeveränderungen eingesetzt. Aufgrund der positiven Erfahrung unserer Patienten hat sie einen festen Platz in unserer Behandlung. Man unterscheidet die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) und die Triggerpunkt-Stoßwellen-Therapie (TPST). Beide Verfahren werden in der Praxisklinik Asberg als nicht operative Behandlungen von chronischen Schmerzen der Skelett-Muskulatur und der Sehnen angeboten.

Stoßwellentherapie

Stoßwellentherapie – Quelle Richard Wolf GmbH


Magnetfeldtherapie

Die Magnetfeldtherapie ist eine relativ alte Behandlungsform. Bereits 1909 wurde in der „Zeitschrift für diätetische und physikalische Therapie“ (12, 145-149) über die elektromagnetische Therapie berichtet. Seitdem sind viele positive Behandlungsberichte veröffentlicht worden. Ziel ist es, den Gewebestoffwechsel zu beeinflussen und die Geweberegeneration anzuregen und zu fördern.

Magnetfeldtherapie

Literatur:
Roth, Langzeitwirkung vier nicht operativer Behandlungsverfahren der Gonarthrosetherapie hinsichtlich VAS-Score, Deutscher Ärzteverlag, OUP, 2015; 4 (9)
Jakobs, Christian, influss von Hyaluronsäure bei der Regeneration von schweren Sprunggelenksdistorsionen / vorgelegt von Christian Jakobs geb. Baranowsky , 2014, http://d-nb.info/1069208574
M. Sidler, N. Fouché, I. Meth, F. von Hahn, B. von Rechenberg and P.W. Kronen Transcutaneous Treatment with Vetdrop Sustains the Adjacent Cartilage in a Microfracturing Joint Defect Model in Sheep, M. Sidler, N. Fouché, I. Meth, F. von Hahn, B. von Rechenberg and P.W. Kronen, The Open Orthopaedics Journal, 2013, 7, 57-66
H. G. Neuland, H. j. Duchstein, Manifestationsmuster der extrakorporalen Stoßwellentherapie durch biologische Meschanitransduktion, Orthopädische Praxis 42, 4 2006.
Michelle Wilson, Jason Stacy, Shock wave therapy for Achilles tendinopathy, Cuff Rev Musculoskelet Med (2011) 4:6 10
Seil R, Rupp S, Hammer DS, Ensslin S, Gebhardt T, Kohn D. Extracorporeal shockwave therapy in tendionosis calcarea of the rotator cuff: comparison of different trreatment protocols. Z Ortho Ihre Grenzeb. 1999 Jul-Aug; 137 (4): 310-5.
Ching-Jen Wang, Extracorporeal shockwave therapy in musculoskeletal disorders, J Orthop Surg Res. 2012; 7: 11.
Vladimir Janda, Marie Vavrova: Sensory motor stimulation. In: Craig Liebenson (Hrsg.): Rehabilitation of the Spine. A Practitioner’s Manual. Lippincott Williams & Wilkins, New York 1995, S. 322–323.
Dr. Christiab Thuile, Das große Buch der Magnetfeldtherapie, ÖGEM, 1998.
Ellis, Richard F. „The use and treatment efficacy of kinaesthetic taping for musculoskeletal conditions: a systematic review.“ NEW ZEALAND JOURNAL OF 38.2 (1980): 56