Behandlungsvereinbarung mit der Praxisklinik Orthopädie

Mit Beginn der Behandlung wird ein Behandlungsvertrag geschlossen. Wir halten uns im Rahmen des Behandlungsverhältnisses an die rechtlichen Vorgaben und die medizinischen Leitlinien.  Die folgenden Vereinbarungen sind Teil des Behandlungsvertrages.

Aufgrund rechtlicher Vorgaben müssen Patienten (m/w/d) über mögliche Risiken einer Behandlung frühzeitig aufgeklärt werden.

Eine Übersicht über von uns angebotene Standardbehandlungen und die hiermit verbundenen Risiken finden unter dem folgenden Link: https://www.praxisklinik-asberg.de/anlage-zur-patientenbefragung-v2/. Mit Beginn des Behandlungsvertrages bestätigen Sie, dass Sie diese generellen Informationen erhalten haben. Im konkreten Behandlungsfall werden Sie über die bei Ihnen bestehenden individuellen Gegebenheiten informiert werden. Da die allgemeinen Behandlungsinformationen Voraussetzung für eine sinnvolle medizinische Aufklärung sind, haben Sie die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu den angesprochenen Maßnahmen zu stellen.

Aufgrund rechtlicher Verpflichtungen informieren wir auch über Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen, die ggf. keine Versicherungsleistungen sind. 

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Aufklärungen nur informativen Charakter haben. Die Entscheidung über die durchgeführten Maßnahmen obliegt dem Patienten (m/w/d). Für Konsequenzen aus nicht angenommenen medizinischen Empfehlungen haftet die Praxis nicht.

Bitte beachten Sie, dass sich die fachärztliche Abklärungs- und Behandlungskompetenz ausschließlich auf fachspezifische Erkrankungen und Behandlungen im Rahmen der Fachkompetenz des Behandlers beschränkt.

Patienten (m/w/d) verpflichten sich mit Beginn der Behandlung, Ihren Hausarzt in die Behandlung einzubeziehen und Empfehlungen zur fachübergreifenden Behandlung zu befolgen. Ferner verpflichten Sie sich, Empfehlungen zur ärztlichen Konsultation zur weiteren Abklärung oder bei fehlender fachlicher Ausrichtung der Praxis zu befolgen. Für Versäumnisse haftet die Praxis nicht.

Die aktuelle Rechtsprechung erlaubt eine Behandlung und Beratung nur, wenn eine adressatengerechte Aufklärung möglich ist.

Dies setzt nach aktueller Rechtsprechung eine ausreichende Kommunikationfähigkeit z. B. bei Sprach- und Höreinschrekungen sowie eine ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift oder die Anwesenheit eines Dolmetschers voraus. Der Patient (m/w/d) ist dafür verantwortlich, die entsprechenden Voraussetzungen sicherzustellen. Hilfestellungen sind bei den Kostenträgern zu erfragen und zu beantragen. Die Praxis verwahrt sich gegen Diskriminierungsvorwürfe bei der Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Mögliche Diskriminierungen aufgrund fehlender Hilfestellungen der Kostenträger können durch die Praxis nicht verantwortet werden.

Für privatärztliche Leistungen liquidieren wir nach den Bestimmungen der GOÄ.

Termine müssen spätestens 48 Stunden vorher abgesagt werden, um eine Liquidation zu vermeiden. Rechtsverbindlich ist nur eine schriftliche Absage. Dies ist komfortabel und rechtssicher rund um die Uhr z. B. über www.praxisklinik-asberg.de/formularwuensche/ möglich. Nach § 615 BGB werden vereinbarte Leistungen nicht abgesagter und nicht eingehaltener Termine nach GOÄ zum 1fachen Satz liquidiert. Bei keiner konkreten Leistungsvereinbarung im Rahmen einer Terminierung wird die Ziffer 3 nach GOÄ zum 1fachen Satz in Ansatz gebracht (€ 20,11). Aufgrund der Vorgaben der DSGVO können Absagen bei unseren Kooperation- oder Praxispartnern nicht weitergeleitet und verarbeitet werden und gelten somit als nicht erfolgt.

Sollten Sie als Privatpatient (m/w/d) im Basistarif versichert sein, so müssen Sie uns dies vor Behandlungsbeginn mitteilen, um eine Leistungserbringung im Rahmen Ihrer Versicherungsvereinbarung sicher zu stellen. Sollten Sie es versäumen uns vor Behandlungsbeginn auf die eingeschränkten Versicherungsleistungen hinzuweisen, so haften wir nicht für die Kosten, die durch eine nicht vertragskonforme Leistungserbringung entstehen.

Auch telefonische oder schriftliche Anfrage veranlassen nach aktueller Rechtsprechung eine ärztliche Konsultation, die nach Vorgaben der gesetzlichen Kostenträger und der GOÄ liquidationsfähig ist.

Für gesetzlich Versicherte (m/w/d) richtet sich die Liquidation nach den Vorgaben des EBM. Dieser sieht die Ziffer 01430 für Auskünfte durch das Personal und die Ziffer 01435 für Auskünfte nach Rücksprache mit dem Arzt vor.

Bei gesetzlich Versicherten (m/w/d) ist die Praxis nach den Vorgaben der Kostenträger verpflichtet, bei Konsultationen und Behandlungen eine Privatliquidation auszustellen, die unverzüglich fällig ist, sofern kein gültiger Versicherungsnachweis vorliegt. Dieser Betrag wird zurückerstattet, sofern bis zum Ende des laufenden Quartals ein gültiger Versicherungsnachweis eingereicht wird. Nach Abschluss des laufenden Quartals ist eine Liquidation über die gesetzliche Krankenkasse und eine Rückerstattung nicht mehr möglich.

Nicht wahrheitsgemäße oder unvollständige Angaben zerstören das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient und führen zur unverzüglichen Auflösung des Behandlungsverhältnisses.